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Museum Pfeilburg Fürstenfeld

© Museum Pfeilburg Fürstenfeld

In einem der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude der Thermenhauptstadt Fürstenfeld befindet sich direkt im Zentrum das Stadtmuseum in der Pfeilburg. Der Gebäudekern, der sogenannte "Schwarzturm" aus dem 13. Jahrhundert, ist einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Wohntürme der Steiermark. Das zum Turm gehörige Schloss aus dem 16. und 17. Jahrhundert war Wohnsitz der mit dem Turm belehnten Besitzer. Namensgebend war Hans Pfeilberg, einer der ersten Besitzer, der das Anwesen 1490 erwarb. 1691 kaufte Christoph Liscutin das Gebäude und errichtete hier die erste Tabakfabrik Österreichs und traf damit für die Stadt eine bis ins 20. Jahrhundert reichende wichtige Entscheidung. Nach dem Erwerb der Pfeilburg durch die Stadt waren hier eine Schule, eine Kaserne, ein Militärspital und letztendlich ein Armenhaus untergebracht.
Der Museumsverein rettete 1975 die Anlage vor dem Abbruch und es erfolgte eine umfassende Sanierung. Seit der gelungenen Renovierung zählt die Pfeilburg zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Unweit des Hauptplatzes und direkt an der alten Befestigungsmauer gelegen, bietet das historische Ambiente der Pfeilburg ideale Bedingungen für exquisite Konzerte, stimmungsvolle Sommerfeste, Kinderfestivals, Open-Air Film- und Präsentationsabende.
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Museumspreis für die reichen Bestände, die gelungene Präsentation und für die behindertengerechte Ausstattung findet im Museum Pfeilburg auf drei Etagen und rund 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche Stadt- und Zeitgeschichte statt.
Stadtmuseum-Kruzitürkenmuseum
In elf Räumen wird die wechselvolle Geschichte der !Stadt an der Grenze" dokumentiert. Der Name "Kruzitürken-Museum" leitet sich von dem alten Fluch ab, der die doppelte Belastung der Oststeiermark durch Türken und Kuruzzen anspricht. Von modernster Präsentationstechnik begleitet, belegt eine Vielzahl an Originalexponaten und Modellen eindrucksvoll den Weg der Stadt durch die Jahrhunderte. Zu einem ausstellungstechnischen Höhepunkt zählt sicher die begehbare Bodenvitrine, in der das Stadtmodell von Fürstenfeld um 1600 gezeigt wird. Von der ehemaligen Festungsstadt über die Handwerks- und Handelsstadt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zeigt das Museum Pfeilburg anschaulich die Geschichte Fürstenfelds. Zusätzlichen Reiz vermitteln die Spezialsammlungen Fürstenfelder Bürger.

 

Kontakt und Information

Klostergasse 18, 8280 Fürstenfeld

E: pfeilburg@stwff.at

I: www.museum-pfeilburg.at


zur Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

01.04.-31.10. Di-So 15-18 Uhr;
01.11.-31.03. nach telefonischer Voranmeldung

Service

Museumsshop Barrierefreier Zugang Angebote für Kinder und Schulklassen Gastronomie im Museum oder in der Nähe Österreichisches Museumsgütesiegel Im Winter geöffnet

Angebote für junge Menschen


Unsere Angebote für junge Menschen

Von Rittern und Janitscharen: Die Pfeilburg lädt zu einer spannenden Reise durch die Geschichte der Festungsstadt Fürstenfeld ein. Ihr könnt nicht nur die Stadt zu Zeiten des Rittertums von oben entdecken und durch eine lebensgroße Janitscharenparade spazieren, sondern erfahrt auch vieles über das Leben der Menschen in früheren Zeiten. Wir gestalten die Führungen altersgerecht und gehen gerne auf individuelle Wünsche ein.

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