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Museum Köflach

 

Kontakt und Information

Schulstraße 7, 8580 Köflach


zur Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

Führungen nach telefonischer Vereinbarung.

Service

Angebote für Kinder und Schulklassen Im Winter geöffnet

Der Ursprung der Museumsidee lag beim Mineralien- und Münzsammler Reinhard Krebernik. 1967 wurde der inzwischen auf bäuerliches Gerät ausgedehnte Sammlungsbestand im Keller des Rathauses in zwei Räumen untergebracht und als Museum erstmals zugänglich gemacht. Eine Rauchstube, übertragen aus der Krennhütte in Hochgößnitz, und zwei weitere Räume kamen in der Folge hinzu. 1969 traten große Probleme auf, als Teile der Kellerdecke einstürzten und wertvolle Objekte vernichteten. Man entschloß sich, das ehemalige Wohnhaus des Dichterarztes Hans Kloepfer für Museumszwecke zu adaptieren. 1984 erfolgte die Neueröffnung.
Im Erdgeschoß befindet sich neben der Stadtbücherei im ehemaligen Ordinationsraum das Kloepferzimmer, das dem Gedenken an den weststeirischen Dichterarzt gewidmet ist. Das erste Obergeschoß zeigt nach einem Überblick über die Geschichte des Bezirkes in Urkunden, Bildern und Modellen den Ursprung des Museums, nämlich die geologisch-mineralogische Sammlung. Der Schwerpunkt liegt bei Gesteinen der engeren Umgebung. Der vor- und frühgeschichtliche Bereich kann mit einer Reihe interessanter Funde von der Altsteinzeit bis zur Römerzeit ebenfalls aus dem nächsten Umraum Köflachs aufwarten. Viel Raum ist der Vorstellung von Handwerk und Industrie des Bezirkes gewidmet, die vom Kohle- und Quarzvorkommen geprägt sind: Bergbau, Eisenverarbeitung, Glasmacherei, Sensenschmiede und die Graz-Köflacher Bahn. In der Gegenwart reicht der Blick bis zum Werden der großen Ski- und Bergschuhfabrik im Ort. Das oberste Geschoß zeigt einen umfassenden Einblick in bäuerliches Leben, Glauben und Arbeiten. Herzstück ist hier wohl die übertragene Rauchstube als Lebensraum. Im Keller ist seit 1995 die «Schweiberger-Schmiede» aus Maria Lankowitz wiedererrichtet und für die Nachwelt erhalten.
Im Dachgeschoß der Hauptschule wurde 1985 eine anschauliche Sekundärsammlung aus den Beständen eingerichtet, die dem Schulunterricht dient.

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