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Dekanatsmuseum der Pfarre Haus

© Dekanatsmuseum Haus

Oberhalb der Pfarrkirche liegt der 1490 erbaute langgestreckte Zehentspeicher der Pfarre Haus. 1964 wurde das Museum gegründet und per bischöflichem Dekret die Führung des Namens "Dekanatsmuseum" genehmigt.
Im ersten Teil der Schau wird die Geschichte des oberen Ennstales thematisiert. Den Anfängen der Besiedlung anhand früher Funde folgt das Verhältnis von Bauern und Grundherrschaft. Die neuzeitliche Kirchengeschichte von Haus ist vor allem von Reformation, Gegenreformation und Geheimprotestantismus geprägt. Der zweite große Themenbereich des Museums umfaßt die religiöse Volkskunde mit 500 Andachtsbildern und zahlreichen Gegenständen von Glaube und Aberglaube, Votivbilder, christlich verzierte Gegenstände des täglichen Bedarfes und Almaufputz reihen sich an mit magischer Bedeutung behaftete Amulette, Schluckbilder und einen Kugelbrief. Brauchtum im Jahreslauf und Brauchtum im Lebenslauf finden ebenso Platz. Der abschließende, kleinere Museumsteil widmet sich der christlichen Kunst. Zu den interessantesten Stücken zählt ein um 1430 datiertes Astkreuz, das als ehemaliges Hochaltarkreuz der Hauser Kirche angekohlt den Kirchenbrand um 1750 überstanden hat. Die Kirchenkanzel aus Assach, lederne Meßkleider, eine Glocke des Medardus Reig von 1674 oder der Pestvotivaltar aus der Katharinenkapelle in Haus sind weitere Stücke der sehenswerten Sammlung.

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