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Rauchstubenhaus in Gündorf

Die sog. "Thombauernkeusche" dürfte zur Türkenzeit, vielleicht sogar vor 1700 erbaut worden sein. Vom Typ her handelt es sich um ein Rauchstubenhaus, das weitgehend von Umbauten verschont geblieben ist. Außen zeigt es sich als niederer, schmaler und längsgestreckter Bau mit gemauertem Mittelteil und seitlichen Stubenanbauten aus Holz. Das steile Dach ist mit Stroh gedeckt und weist keinen Kamin auf, denn der Rauchabzug erfolgte durch Öffnungen über den kleinen Fenstern.
Betreten wird das Haus südseitig in der Mitte. Vom kleinen Vorraum aus gelangt man in alle Teile des Hauses, über eine steile Hühnerleiter auch unters Dach. Nach rechts gelangt man in die Rauchstube. Dem gemauerten, offenen Herd mit Kochtöpfen und Pfannen stehen diagonal der Esstisch mit Stühlen und Umlaufbank gegenüber. Zahlreicher bäuerlicher Hausrat findet sich im Raum verteilt. In der gegenüberliegenden Stube stehen heute Webstuhl und Spinnrad sowie weitere Hausgerätschaften.

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