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Kontakt und Information

Griesgasse 24, 8020 Graz

T: +43 676 7086392

E: info@harmonikazentrum.at

I: www.harmonikazentrum.at


zur Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

Di 9-12 Uhr,
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Service

Museumsshop Barrierefreier Zugang Angebote für Kinder und Schulklassen Gastronomie im Museum oder in der Nähe Im Winter geöffnet

Zuordnungen

Ort: Graz

Bezirk: Graz-Stadt

Tourismusregion: Graz und Region Graz

Kategorie: Spezialthema

Themenschwerpunkte: Kulturkundliche Sammlung, Musikinstrumente

Harmonikazentrum Graz

© Harmonikazentrum Graz

Im Herbst 2003 wurde in Graz ein Harmonikazentrum eröffnet, ab dem Frühjahr 2005 ist auch die Sammlung von etwa 25 verschiedenen Instrumenten für Interessierte zu sehen. Die Zahl der Harmonika-Interessierten speziell im Amateurbereich ist größer als allgemein angenommen. Deren Bedürfnisse und Erwartungen zu erfüllen ist eine der praktischen Aufgaben des Harmonikazentrums. Es geht um das Ernstnehmen musikalischer Interessen außerhalb des Wettbewerbes und ohne Einschränkung durch Altersgrenzen.
Oft werden in Sammlungen Instrumente ausschließlich nach den Kriterien der Schönheit und Seltenheit präsentiert. Die Sammlung des Grazer Harmonikazentrums hingegen zeigt eine bewußt auf das Wesentliche reduzierte Auswahl an Objekten. Damit soll sowohl die Entwicklungsgeschichte dargestellt, als auch die Vielfalt der Formen verständlich erklärt werden.
Das frühe 19. Jahrhundert war die Blütezeit des Instrumentenbaus und Wien seine Hauptstadt. Metallteiel und Mechaniken, wie sie in Klavieren und Orgeln benötigt wurden, waren das Experimentierfeld für spätere Klangmaschinen. In den 1820er Jahren wurde die Mundharmonika erfunden, die auf dem in China seit Jahrtausenden Prinzip der Durchschlagszunge beruht. Das Experiment, die noch aus Messingdraht gehämmerten Metallplättchen auch mithilfe eines kleinen Balges in Schwingung zu versetzen, lag damals gewissermaßen in der Luft. Dabei wurde zunächst weniger ein Instrument, als vielmehr ein Spielzeug entwickelt. Der wertvollste Instrumentenbestand aus dieder Frühzeit der Harmonika ist heute im Technischen Museum in Wien verwahrt.
Um 1829 entstand ein Ur-akkordeon, das lediglich über den Tonumfang einer Dezime verfügte und noch keinen Bass besaß. Die nächste Stufe der Weiterentwicklung führte zum Einbau einer unabhängigen Bassausstattung. Der Umstand, Melodie und bewegliche Begleitung in einem leicht tragbaren Instrument zu vereinen war dann der Grundstein zu jener unglaublichen Karriere, die von einigen Einbrüchen abgesehen, bis zum heutigen Tag in unterschiedlichsten Formen und Varianten anhält.
Im Harmonikazentrum trifft man auf eine Auswahl verschiedenster Instrumente, die nach historischen, technischen und methodisch-didaktischen Kriterien ausgewählt wurden. Primär jedoch ist das Harmonikazentrum eine Anlaufstelle für Harmonikainteressierte, Forscher und Lernende, das auch ein breites Vortrags- und Kursprogramm anbietet.
Wolfram Märzendorfer

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