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Kontakt und Information

p. A. Marktgemeinde Peggau, Grazer Straße 20, 8120 Peggau

T: +43 3127 2222 15

E: museum@peggau.steiermark.at

I: www.peggau.info


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Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung

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Zuordnungen

Ort: Peggau

Bezirk: Graz-Umgebung

Tourismusregion: Graz und Region Graz

Kategorie: Geschichte

Themenschwerpunkte: Geschichte, Felsbilder, Ur- und Frühgeschichte, Orts- bzw. Stadtgeschichte

Urgeschichtliches Museum Peggau

© MUSIS \ Evelyn Kaindl-Ranzinger

Das Murtal zwischen Frohnleiten und Gratkorn wurde früher besiedelt, als alle anderen Teile der Steiermark. Dies beweisen Funde und Untersuchungen, die bereits seit dem 19. Jahrhundert getätigt wurden. Die Ursache dafür sind die zahlreichen Höhlen der Umgebung. Aus der Repolusthöhle, der Badl- und Kugelsteinhöhle sowie aus vielen anderen kleinen Höhlen stammen die frühesten vorgeschichtlichen Funde des Landes.
Inmitten dieser sehr alten Kulturlandschaft liegt Peggau, dessen Name vom slawischen pec (Felswand) oder peku (Höhle) herrührt.
Aus Anlass des 950-Jahrjubiläums im Jahre 2004 wurde im ehemaligen Gasthof Hochhuber eine anschauliche Dokumentation der regionalen Vor- und Frühgeschichte eingerichtet.
In Zusammenarbeit mit Dr. Dieter Kramer vom Landesmuseum Joanneum sowie mit frühgeschichtlichen Leihgaben des Joanneums und eines privaten Leihgebers aus der Gemeinde konnte eine regionalgeschichtliche Lücke gefüllt werden. Die Gestaltung der kleinen aber feinen Präsentation ist Mag. Ursula Grabner in ansprechender Weise gelungen. Besonders bemerkenswert ist auch die bildliche Gestaltung durch den Peggauer Künstler Irmin Killmann.
Ausgewählte Exponate und Schautafeln zeigen die Bedeutung der urgeschichtlichen Höhlenfundstätten um Peggau und die weit zurückreichende Geschichte der Region. Ausgewählte Stücke verweisen auf die verschiedenen Siedlungsperioden, von der jüngeren Steinzeit bis zur Römerzeit. Die Ausstellung veranschaulicht die Lebenswelt der eiszeitlichen Jäger, die die Höhlen in der Peggauer Wand und im Badlgraben über Jahrtausende als Raststätten benutzten und dort Reste ihrer Mahlzeiten und einfache Steingeräte hinterließen.
Nach einer erfolgreichen Eröffnung im Frühsommer 2004 rechnet man nun mit den heimatkundlich interessierten Besuchergruppen sowie natürlich vor allem Schulen, die im Rahmen des Grundschullehrplanes hier in unmittelbarer Nähe von Lurgrotte, Badlhöhle und Bärenschützklamm die entsprechenden Hintergründe zum Sachunterrichtsstoff erfahren können.
Evelyn Kaindl-Ranzinger

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