Willkommen in der außergewöhnlichen Welt der steirischen Museen!
© UMJ \ Peter Gradischnigg

Kontakt und Information

Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90, 8020 Graz

T: +43 316 8017 9515

F: +43 316 8017 9518

E: archaeologie@museum-joanneum.at

I: www.archaeologiemuseum.at


zur Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

siehe Website

Service

Museumsshop Barrierefreier Zugang Angebote für Kinder und Schulklassen Gastronomie im Museum oder in der Nähe Österreichisches Museumsgütesiegel

Zuordnungen

Ort: Graz

Bezirk: Graz-Stadt

Tourismusregion: Graz und Region Graz

Kategorie: Geschichte

Themenschwerpunkte: Geschichte, Kulturkundliche Sammlung, Römer, -funde, Römerfunde

Archäologiemuseum, Schloss Eggenberg, Universalmuseum Joanneum

© Nicolas Lackner

Das Archäologiemuseum, die zweitgrößte archäologische Sammlung Österreichs ist seit September 2009 wieder öffentlich zugänglich: Es zeigt mehr als 1200 Objekte, die als "Lebensspuren" Ausgangspunkte für Fragen bilden, die die Menschen seit Jahrtausenden bewegen. Höhepunkte der neuen Dauerausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Kultwagen von Strettweg oder die Maske von Kleinklein, aber auch der wertvollste römerzeitliche Fund aus der Steiermark, der Silberbecher von Grünau. Weniger bekannt ist vielleicht, dass das Archäologiemuseum auch zwei Mumien beherbergt.

Das Anliegen der Ausstellungsgestalter/innen war es vor allem, ein Museum zu schaffen, das alle anspricht, die sich für Menschen, ihre Lebenswelten, ihre Ausdrucksformen von Religiosität sowie für die wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen interessieren.
Das Archäologiemuseum soll darüber hinaus auch vermitteln, wie begrenzt und bruchstückhaft unser Wissen über die Vergangenheit oft ist.
Die Ausstellung ist in sechs thematische Bereiche gegliedert, die jedoch nicht im Gegenständlichen verharren, sondern auf eine ideelle Dimension abzielen. In einer typografisch deutlich von den Beschriftungen der Ausstellungsobjekte "der (vermeintlich) objektiven Wissenschaft "abgehobenen Ebene werden die Themenbereiche durch Fragen eingeleitet. Mit bekannten Österreicherinnen und Österreichern (Elfie Semotan, Adolf Holl, Hermann Nitsch, Friedrich Orter, Rotraud Perner und Peter Kubelka) zu diesen Fragen geführte Interviews regen an Hörstationen zur persönlichen Auseinandersetzung an.
Die Lichtschächte bieten verschiedene Möglichkeiten, speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmte Vermittlungsprogramme anzubieten und kleinere thematische Einheiten noch während der wissenschaftlichen Bearbeitung als "work in progress" zu zeigen.

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